Boßeln mit der Gemeinschaft

am 22.02.2020 ab 13:00 Uhr

Treffpunkt: bei Funk Horn

Wir bewegen uns ca. 2 Stunden im Bereich Karl-Hintze-Weg

Nach Beendigung des sportlichen Teiles, lassen wir den Nachmittag im Schützenheim bei netten Gesprächen mit Kaffee und Kuchen ausklingen.

Kosten: 10,- € pro Person
Getränke, Kaffee und Kuchen sind im Preis inbegriffen

Meldeschluss: 19.02.2020, 18:00 Uhr

Hier kann die Einladung als PDF heruntergeladen werden.

Lebendiger Adventskalender 2019

Zu gemütlichen Abenden bei einem Glas Tee und einer Geschichte, einem Lied und einem Lebkuchenherz laden Menschen aus Gliesmarode ein und öffnen im Dezember an einem Abend ihre Garage oder ihren Vorgarten.
Das Plakat mit den Terminen kann hier heruntergeladen werden.

Lieder, Bilder, Anekdoten: Bunter Badgeburtstag im BegegnungsZentrum

„Das Ehrenamt, das Ehrenamt, das ist ein harter Job, verdammt! Die Politik ist meist verschnupft, wenn man ihr an den Ärmel zupft. Die Volksvertreter hör’n zwar hin, doch haben sie and’res meist im Sinn.“ – Einen besseren Einstieg als dieses Lied von und mit Hans-W. Fechtel hätte es zum 40. Badgeburtstag am 20. Oktober 2019 nicht geben können. Das Thema „Bürgerengagement zur Badrettung“ war auf humorvolle Weise gesetzt.

Moderiert vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Gary Blume, war die Veranstaltung als bunte Folge von Liedern, Bilder und Anekdoten angelegt: unterhaltsam und informativ – ein Konzept, das gut ankam.

Zur Vorgeschichte des Gliesmaroder Bades präsentierte der Stadtteilheimatpfleger Hans-Jürgen Möhle zunächst eine Reihe von Fotos, Postkartenansichten und Skizzen. Schon seit Mitte der 1950er Jahre hatten sich Bürger aus Gliesmarode und angrenzenden Stadtteilen für ein Bad auf „Meyers Wiesen“ eingesetzt. 1964 kaufte die Stadt das Grundstück. Drei Badprojekte scheiterten (1957, 1964 und 1972), bis es dann endlich 1977 so weit war und der Rat der Stadt Braunschweig beschloss, dort ein „Gartenhallenbad mit hohem Freizeitwert“ zu bauen.

Nach dem genialen Fechtel-Lied „Wenn ich mal OB wär`“ unterhielten dann der damalige Oberbürgermeister Gerhard Glogowski und der Architekt des Gliesmaroder Bades, Prof. Hans Struhk die Gäste auf amüsante Weise mit ihren Erinnerungen an die Planungsphase des Bades.

Fast wäre das Gliesmaroder Bad im funktionalen und kostengünstigen Stil der sogenannten „Europabäder“ gebaut worden: rechteckig und mit einem sehr reduzierten Angebot. Dass es eine „kleine Schwester“ des Wolfsburger Badelandes wurde, ist einer Reihe von Zufällen und dem leidenschaftlichen Einsatz des Architekten Struhk zu verdanken. Dieser schaffte es in der Entscheidungsphase innerhalb von einer Woche ein Alternativkonzept vorzulegen, das alle überzeugte. So wurde das Gliesmaroder Bad nach der Eröffnung 1979 schnell zum Lieblingsbad der Braunschweiger mit traumhaften Besucherzahlen.

Großen Unterhaltungswert hatte auch das Interview mit dem Badleiter Ekkehard Geißler und einem der ersten Schwimmmeister aus der Anfangszeit, Pico Roth. Fotos aus den 1980er Jahren belegten beste Stimmung bei Badgästen und Badpersonal und ein reiches Kulturangebot von Musikgruppen bis zu Big-Bands, Karneval und Partys.

Die dramatische Geschichte der Badrettung durfte natürlich nicht fehlen und wurde in Kurzform in Erinnerung gerufen: Von der ersten öffentlichen Veranstaltung der Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine unter dem Motto „Es ist noch nicht zu spät“ Anfang Juni 2013 über die Gründung der Bürgerinitiative und des Fördervereins bis zur Vorstellung des spendenfinanzierten Gegengutachtens zur Sanierungskostenberechnung der Stadt im Januar 2014. Dann der Einstieg von Friedrich Knapp in die Badrettung im Februar 2014, „ein Paukenschlag“, „der Hammer“, wie die Braunschweiger Zeitung titelte, bis zum Pachtvertrag der Stadt mit der von Knapp gegründeten Betriebsgesellschaft.

„Es ist ganz egal, ob die Sonne brennt, ob das Wetter nass und grau, ein Stadtteilbad erreichst du zu Fuß, mit der Bahn oder Rad ohne Stau.“ – Das nächste Fechtel-Lied war die perfekte Überleitung zum Interview mit der Badleiterin Kerstin Klotz, die sich hoch motiviert zeigte. Sie betonte die Bedeutung des Gliesmaroder Bades als Familienbad und Schulbad für den Nordosten Braunschweig, und erinnerte an die stadtweit starke Nachfrage nach Schwimmkursen, die von den städtischen Bädern allein nicht gedeckt werden könne.

Als Ausklang spielte Jan-Heie Erchinger auf seinem Keyboard „Barmusik“ zu einem kleinen Imbiss, Getränken und einer Menge guter Gespräche.

Wir freuen uns schon auf den 50. Badgeburtstag am Samstag, den 20. Oktober 2029, 16:00 Uhr. Termin bitte vormerken und rechtzeitig Plätze reservieren. Es könnte wieder voll werden (Smiley).

Artur Schmieding (Stellv. Vors.)

Kleine Chronik des Gliesmaroder Bades und des Standorts „Meyers Wiesen“ als Flyer

Zum 40. Badgeburtstag hat der Förderverein zwei Flyer zur Vorgeschichte von Bad und Standort erstellt (Bildschirmfoto).

Bei der Recherche im Stadtarchiv gab es einige Überraschungen. Sicher nicht für Stadtheimatpfleger oder andere Spezialisten für die Geschichte Braunschweigs, aber für uns:

Zum Beispiel, dass die Vorgeschichte Gliesmaroder Bades bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg zurückreicht und mit der Zerstörung des Lünischteichbades zusammenhängt.
Dass es vor dem Gliesmaroder Bad, wie wir es heute kennen, noch drei andere Badprojekte für das Grundstück „Meyers Wiesen“ gab, die aber gescheitert sind: Von einem relativ bescheidenen Freibad über ein Hallenfreibad mit 50-Meter-Becken bis zu einer großen „Freizeitpark“-Anlage mit Wellenbad, Freibad, Bolzplatz, Tennishalle, Tennisplätzen und Eisbahn!

Die Flyer können als PDF von der Homepage des Fördervereins heruntergeladen werden. Es gibt sie aber natürlich auch als Druck im BAD-Foyer.

Auf der Homepage und im BAD-Foyer gibt es auch noch einen Flyer zur Mitgliederwerbung, in dem wir über unsere Arbeit nach der Badrettung informieren.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Schwimmförderung von Kindern bedürftiger Familien. Das ist nicht zum Nulltarif zu haben, und so freuen wir uns über jedes neue Mitglied.

Artur Schmieding (Stellv. Vors.)

Besichtigung der Reiter- und Diensthundestaffel Braunschweig

Am Freitag, 18. Okt. 2019 hatte die Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine zu einer Besichtigung der Reiter- und Diensthundestaffel Braunschweig eingeladen.

Wir trafen uns kurz vor 10 Uhr, „viele“ waren mit dem Rad gekommen und stellten die Räder auf einer Wiese ab.

Um 10 Uhr wurden wir von Frau POK Bark begrüßt und ins Gebäude geleitet. Im Vorführraum wurde uns sehr anschaulich berichtet, wie die Beschaffung der Pferde verläuft. Durch den Kontakt mit dem Gestüt Celle werden der Polizei Pferde angeboten, die für Turniere nicht geeignet sind.

Diese „ausgemusterten“ Pferde werden von einem Veterinär auf ihre Tauglichkeit für den Polizeieinsatz untersucht. Die Pferde kommen 3 – 4 jährig zur Polizei und werden dort für ihre Einsätze trainiert. Dieses Training haben wir uns später ansehen dürfen.

Im Vorführraum wurde uns noch ein Film mit Ausschnitten aus Einsätzen gezeigt und erläutert. Es war sehr interessant zu erfahren, wie z.B. die Trennung von verfeindeten Gruppen geschieht.

So vorbereitet gingen wir in die Reithalle, in der mehrere Pferde geritten wurden. Es wurde uns gezeigt, wie Pferde daran gewöhnt werden, dass etwas Stoffartiges um die Köpfe streift und sogar die Sicht nimmt. Da kommt es viel auf das Vertrauen zum Reiter an.

Ein anderes Beispiel: Oft liegen viele Plastikflaschen auf der Erde, die gegen die Pferdebeine stoßen. Wie wurde die Situation geübt?
Eine große viereckige Plane lag in der Mitte der Halle; darauf wurden Plastikflaschen aus 2 Säcken gekippt. Dadurch mussten die Pferde gehen. Einige traten gelassen hindurch, eines zögerte, ging aber langsam hindurch. Das letzte weigerte sich und ging rückwärts. Daraufhin ging eines der trainierten Pferde direkt vor der Nase des Verweigerers durch die Plastikflaschen – es funktionierte,
denn das Pferd ging hinterher. Beim 2. Versuch musste wieder ein alter Hase vorweg. Beim 3.Versuch blieb das Pferd erst stehen, dann ging es ganz vorsichtig durch die Flaschen – geschafft!

Wie lange sind Pferde im Polizeidienst? Etwa 10 – 12 Jahre. Danach versucht die Polizei, das Pferd in gute Hände zu verkaufen.

Nachdem wir ausgiebig informiert worden waren, rief bei einigen der Magen. Wir fuhren zum Vereinsheim der Portugiesen und ließen dort bei Imbiss und Getränken den Vormittag ausklingen.

Es war eine tolle Veranstaltung.

Vereinsmitglieder und Einwohner Gliesmarodes sollten auf Ankündigungen achten und auch mal teilnehmen.

Dank an alle, die mitwirkten.

Heidi Grünewald

Wanderung von Gliesmarode Nord nach Süd mit Ortsheimatpfleger Hans-Jürgen Möhle

Am 04.05.2019 startete die Wanderung von Gliesmarode Nord nach Süd bei herrlichem Wetter. Ca. 22 Personen fanden sich am Treffpunkt pünktlich ein. Nach kurzer Begrüßung durch die 2. Vorsitzende Isolde Saalmannn ging es dann auch flott los. H. J. Möhle gab reichlich Infos zu den verschiedenen Stationen auf unserer Exkursion. Zum Kaffeetrinken waren wir dann auf dem Aktiv Spielplatz am Karl-Hintze Weg, wo wir sehr herzlich aufgenommen worden. Hier ließen wir dann den herrlichen Tag ausklingen.

P.W.