Am Freitag, 18. Okt. 2019 hatte die Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine zu einer Besichtigung der Reiter- und Diensthundestaffel Braunschweig eingeladen.
Wir trafen uns kurz vor 10 Uhr, „viele“ waren mit dem Rad gekommen und stellten die Räder auf einer Wiese ab.
Um 10 Uhr wurden wir von Frau POK Bark begrüßt und ins Gebäude geleitet. Im Vorführraum wurde uns sehr anschaulich berichtet, wie die Beschaffung der Pferde verläuft. Durch den Kontakt mit dem Gestüt Celle werden der Polizei Pferde angeboten, die für Turniere nicht geeignet sind.
Diese „ausgemusterten“ Pferde werden von einem Veterinär auf ihre Tauglichkeit für den Polizeieinsatz untersucht. Die Pferde kommen 3 – 4 jährig zur Polizei und werden dort für ihre Einsätze trainiert. Dieses Training haben wir uns später ansehen dürfen.
Im Vorführraum wurde uns noch ein Film mit Ausschnitten aus Einsätzen gezeigt und erläutert. Es war sehr interessant zu erfahren, wie z.B. die Trennung von verfeindeten Gruppen geschieht.
So vorbereitet gingen wir in die Reithalle, in der mehrere Pferde geritten wurden. Es wurde uns gezeigt, wie Pferde daran gewöhnt werden, dass etwas Stoffartiges um die Köpfe streift und sogar die Sicht nimmt. Da kommt es viel auf das Vertrauen zum Reiter an.
Ein anderes Beispiel: Oft liegen viele Plastikflaschen auf der Erde, die gegen die Pferdebeine stoßen. Wie wurde die Situation geübt?
Eine große viereckige Plane lag in der Mitte der Halle; darauf wurden Plastikflaschen aus 2 Säcken gekippt. Dadurch mussten die Pferde gehen. Einige traten gelassen hindurch, eines zögerte, ging aber langsam hindurch. Das letzte weigerte sich und ging rückwärts. Daraufhin ging eines der trainierten Pferde direkt vor der Nase des Verweigerers durch die Plastikflaschen – es funktionierte,
denn das Pferd ging hinterher. Beim 2. Versuch musste wieder ein alter Hase vorweg. Beim 3.Versuch blieb das Pferd erst stehen, dann ging es ganz vorsichtig durch die Flaschen – geschafft!
Wie lange sind Pferde im Polizeidienst? Etwa 10 – 12 Jahre. Danach versucht die Polizei, das Pferd in gute Hände zu verkaufen.
Nachdem wir ausgiebig informiert worden waren, rief bei einigen der Magen. Wir fuhren zum Vereinsheim der Portugiesen und ließen dort bei Imbiss und Getränken den Vormittag ausklingen.
Es war eine tolle Veranstaltung.
Vereinsmitglieder und Einwohner Gliesmarodes sollten auf Ankündigungen achten und auch mal teilnehmen.
Dank an alle, die mitwirkten.
Heidi Grünewald












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